Lieferando, Wolt und Uber Eats in einem System bündeln 2026: Setup-Guide
Lieferportale-Setup 2026

Lieferando, Wolt und Uber Eats in einem System bündeln

Statt drei Tablets neben der Theke laufen alle Bestellungen über ein Kassensystem. So funktioniert das Setup, das Restaurants 2026 den Plattform-Mix beherrschbar macht.

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DailyOrder Kassensystem: Bestellannahme auf Monitor und Tablet statt Plattform-Tablets an der Theke
3 Tablets + Kasse der typische Plattform-Mix
1 System alle Bestellungen, ein Bondrucker
Vier Geräte, vier Backends

Das Problem: Tablet-Stapel statt Kasse

Wer als Lieferdienst auf mehreren Plattformen sichtbar sein will, sammelt schnell Geräte. Ein Tablet von Lieferando, eins von Wolt, eins von Uber Eats und dazu die eigene Kasse oder der Webshop-Bondrucker. In der Stoßzeit klingelt es überall.

Bestellungen werden übersehen

Wenn vier Geräte parallel laufen, klingelt die nächste Bestellung oft, während die letzte noch im Druckspeicher steht. Übersehene Tablet-Pings landen verspätet in der Küche oder gar nicht.

Tagesabschluss wird zur Detektivarbeit

Drei Plattform-Reports plus eigener Webshop-Report plus Kassen-Bons. Die Konsolidierung am Abend dauert durchschnittlich bis zu 15 Minuten, oft länger, wenn Bestellungen per Hand in die Kasse übertragen werden müssen. Das verzögert die Buchhaltung.

Bondrucker werden doppelt belegt

Bondrucker an der Plattform-Tablet-Halterung, Bondrucker an der Kasse, je nach Setup auch noch ein dritter. Personal muss wissen, welcher Drucker für welche Bestellung zuständig ist. Fehler sind Folge der Komplexität, nicht des Personals.

Ein Bestell-Weg für alles

Die Lösung: ein Kassensystem, alle Plattformen

Die drei Hauptportale plus der eigene Webshop laufen über eine Kasse. Bestellungen kommen im selben Bonformat aus demselben Drucker.

1 System
Lieferando, Wolt und Uber Eats in einer Bestellannahme
dailyorder Zentrale Kasse
  • Lieferando
  • Wolt
  • Uber Eats
  • Google Business Eintrag
  • Eigener Webshop
  • Eigene App
  • Bondrucker / Küche
  • Fahrerterminal
  • Franchise-Dashboard
  • DATEV-Export

Die Plattform-Verträge bleiben bestehen. Restaurant verhandelt Provisionen weiter direkt mit Lieferando, Wolt und Uber Eats. Was sich ändert, ist der technische Bestell-Weg, nicht das Geschäftsverhältnis zur Plattform.

Vom Erstgespräch bis Go-Live

In vier Schritten zum gebündelten Setup

Von der Vertragsunterschrift bis zur Live-Schaltung sind 2 bis 3 Wochen realistisch. Bei Multi-Filial-Systemen kann es länger dauern, da umfangreichere Systeme zu migrieren sind. Die Reihenfolge ist erprobt.

Bestandsaufnahme

Im kostenlosen Erstgespräch nehmen wir auf, welche Plattformen aktuell laufen, wie die Speisekarte gepflegt wird und welche Hardware schon im Restaurant steht. Daraus entsteht ein konkreter Anbindungs-Plan.

Beratungsgespräch am Tisch mit Tablet

Kasse parallel einrichten

Die DailyOrder-Kasse wird im Restaurant aufgestellt und parallel zum bestehenden System konfiguriert. Speisekarte, Liefergebiete, Steuersätze und Bondrucker werden eingerichtet. Die bisherige Kasse bleibt aktiv, bis der Wechsel sauber durchgeführt ist.

Gastraum mit Theke und Kassenbereich

Plattformen freischalten

Die Schnittstellen zu Lieferando, Wolt und Uber Eats werden freigeschaltet. Das Restaurant erteilt die nötigen Freigaben in den Partner-Portalen. Die Plattform-Verträge laufen weiter.

Hand mit Smartphone und geöffneter Bestell-App

Live-Schaltung

Vor dem Go-Live werden Test-Bestellungen über jede Plattform ausgelöst. Bondrucker, Fahrerterminal und Reporting werden geprüft. Erst wenn alle Kanäle sauber laufen, werden die Tablets der Plattform-Apps abgeschaltet.

Restaurantküche während der Zubereitung
Nach Go-Live: Bestellungen aus allen Kanälen landen auf einem Bondrucker. Ein Reporting konsolidiert die Tageszahlen, Plattform-Provisionen werden separat ausgewiesen. Die Tablets können in den Schrank.
Der direkte Vergleich

Mit Schnittstelle gegen Tablet-Stapel

Sechs Unterschiede zwischen dem typischen Plattform-Tablet-Setup und einer gebündelten Anbindung. Der Vergleich gilt für Restaurants, die alle drei Hauptportale plus eigenen Webshop bedienen.

Kriterium Tablet-Stapel (Standard) gebündelt über dailyorder
Bondruck Je Plattform ein eigener Drucker oder Drucker-Tausch Ein Bondrucker, einheitliches Bonformat
Bestellannahme-Latenz Personal muss erkennen, welches Tablet klingelt Unter 10 Sekunden vom Plattform-Eingang bis Bondruck
Tagesabschluss Drei Plattform-Exports plus Kassenbons konsolidieren Ein Report mit Plattform-Aufschlüsselung
Plattform-Ausfall Restaurant erkennt den Ausfall meist erst über Beschwerden Status pro Schnittstelle sichtbar, Re-Connect automatisch
Die Schnittstellen im Detail

Drei Plattformen, ein Setup

Welche Plattformen Frischergehts.net konkret an die DailyOrder-Kasse anbindet und was bei jeder Schnittstelle abgedeckt wird.

Lieferando

Marktführer Just Eat Takeaway in Deutschland
  • Bestellannahme direkt in die DailyOrder-Kasse
  • Auto-Bestätigung mit Liefer- oder Abholzeit
  • Vertrag und Provisionen laufen direkt mit Lieferando

Grenze: Provision liegt aktuell bei 13 bis 14 % bei Eigenlieferung, 25 bis 30 % bei Plattform-Lieferung. Bewertungen bleiben bei Lieferando und sind nicht zur eigenen Webshop-Bewertungs-Sammlung übertragbar. Was die Provision übers Jahr ausmacht, zeigt unsere Rechnung zur Lieferando-Provision.

Wolt

Skandinavischer Anbieter, in vielen Städten Deutschlands aktiv
  • Bestellungen landen im gleichen Bonformat wie Lieferando
  • Fahrer-Status und Lieferzeit aus dem Wolt-Backend übernommen
  • Eigener Wolt-Vertrag bleibt bestehen

Grenze: Wolt ist regional noch nicht flächendeckend in Deutschland aktiv. Wer in einem nicht abgedeckten Liefergebiet sitzt, kann die Anbindung erst nutzen, sobald Wolt vor Ort verfügbar ist.

Uber Eats

Globaler Player, Fokus auf urbane Gebiete
  • Anbindung an die DailyOrder-Bestellannahme
  • Reporting fließt in den konsolidierten Tagesabschluss
  • Plattform-Vertrag verhandeln Sie direkt mit Uber Eats

Grenze: Provisionen sind je nach Stadt und Verhandlungsstand spürbar höher als bei Lieferando. Wer Uber Eats nutzt, sollte den Beitrag im Marketing-Mix bewusst kalkulieren.

Fairness-Hinweis zu unserer Anbindung: Die hier beschriebene Bündelung funktioniert nur in Kombination mit der DailyOrder-Kasse. Wer ein anderes Kassensystem nutzt, kann die Schnittstellen nicht als Stand-Alone-Connector buchen. In manchen Fällen prüfen wir die Anbindung an ein Bestandssystem individuell, in den meisten Fällen ist der Wechsel auf DailyOrder Teil des Setups.
Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Plattform-Anbindung

Setup und Onboarding

Wie lange dauert die Anbindung der Lieferportale?
Die technische Anbindung von Lieferando, Wolt und Uber Eats läuft parallel zum normalen DailyOrder-Onboarding. Insgesamt sind 2 bis 3 Wochen zwischen Vertragsunterschrift und Live-Schaltung realistisch, bei Multi-Filial-Systemen kann es länger dauern. Wenn alle drei Plattform-Konten aktiv und die Speisekarte gepflegt sind, geht der eigentliche Switch innerhalb eines Tages.
Was passiert mit meinen bestehenden Lieferando-Bewertungen, wenn ich auf die Anbindung umsteige?
Die Bewertungen bleiben bei der jeweiligen Plattform und sind nicht übertragbar. Der Vertrag mit Lieferando, Wolt oder Uber Eats läuft weiter, FGN ändert nur den technischen Bestell-Weg. Restaurant-Profil und Bewertungs-Historie bleiben unangetastet.
Kann ich einzelne Plattformen freischalten oder muss ich alle drei nehmen?
Jede Plattform-Anbindung ist einzeln aktivierbar. Wer nur Lieferando und Wolt nutzt, schaltet auch nur diese beiden frei. Uber Eats lässt sich später ergänzen, wenn der Bedarf entsteht.

Verträge und Kosten

Brauche ich für jede Plattform einen eigenen Vertrag?
Ja, die Verträge mit Lieferando, Wolt und Uber Eats schließt das Restaurant direkt mit den jeweiligen Plattformen. FGN ersetzt nicht die Plattform, sondern bündelt die Bestell-Ströme über die DailyOrder-Kasse. Provisionen und Konditionen verhandeln Sie direkt mit dem jeweiligen Anbieter.
Was kostet die Plattform-Anbindung bei Frischergehts.net?
Die Anbindung ist Teil der DailyOrder-Pakete. Die konkrete Monatspauschale richtet sich nach Funktionsumfang, Plattform-Anzahl und Standort-Anzahl und wird im unverbindlichen Erstgespräch genannt. Plattform-Provisionen kommen weiter direkt vom jeweiligen Anbieter, FGN reicht nichts durch.

Technik und Betrieb

Wie kommen die Bestellungen aus den Plattformen in die Küche?
Direkt auf den Bondrucker in der Küche oder auf die DailyOrder-Kasse. Egal ob die Bestellung über Lieferando, Wolt, Uber Eats oder den eigenen Webshop kommt, sie läuft denselben Weg und wird im selben Bonformat ausgedruckt. Vergessene Bestellungen aus übersehenen Tablets entfallen.
Was passiert, wenn eine Plattform vorübergehend ausfällt?
Plattform-Ausfälle betreffen nur die jeweilige Anbindung. Die anderen Plattformen und der eigene Webshop laufen weiter. Die DailyOrder-Kasse zeigt den Status pro Schnittstelle an, sobald eine Verbindung wieder steht, kommen die Bestellungen normal durch.

Plattform-Setup für Ihr Restaurant durchrechnen

Wir nehmen Ihre aktuelle Plattform-Lage auf und zeigen, wie ein gebündeltes Setup für Ihren Standort konkret aussieht. Im unverbindlichen Erstgespräch klären wir, welche Schnittstellen Sie wirklich brauchen und in welcher Reihenfolge wir sie freischalten.

Stefan Misiak, Geschäftsführer und Inhaber bei Frischergehts.net
Stefan Misiak
Geschäftsführer, Frischergehts.net GmbH
Stefan Misiak ist Geschäftsführer und Inhaber der Frischergehts.net GmbH in Dresden. Seit 2011 baut er Software für Lieferdienste in Deutschland. Schwerpunkt: Produktstrategie und Großkunden-Betreuung von Einzelrestaurants bis Multi-Filial-Marken.

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