Lieferportale-Setup 2026

Lieferando, Wolt und Uber Eats
in einem System bündeln

Statt drei Tablets neben der Theke laufen alle Bestellungen über ein Kassensystem. So funktioniert das Setup, das Restaurants 2026 den Plattform-Mix beherrschbar macht.

  • Der typische Plattform-Mix: drei Tablets plus Kasse
  • Danach: ein System, ein Bondrucker
  • Die Plattform-Verträge bleiben, wo sie sind

4,8 aus 34 Google-Bewertungen

Vier Geräte, vier Backends

Das Problem: Tablet-Stapel statt Kasse

Wer als Lieferdienst auf mehreren Plattformen sichtbar sein will, sammelt schnell Geräte. Ein Tablet von Lieferando, eins von Wolt, eins von Uber Eats und dazu die eigene Kasse oder der Webshop-Bondrucker. In der Stoßzeit klingelt es überall.

  1. Bestellungen werden übersehen

    Wenn vier Geräte parallel laufen, klingelt die nächste Bestellung oft, während die letzte noch im Druckspeicher steht. Übersehene Tablet-Pings landen verspätet in der Küche oder gar nicht.

  2. Der Tagesabschluss wird zur Detektivarbeit

    Drei Plattform-Reports plus eigener Webshop-Report plus Kassen-Bons. Die Konsolidierung am Abend dauert durchschnittlich bis zu 15 Minuten, oft länger, wenn Bestellungen per Hand in die Kasse übertragen werden müssen. Das verzögert die Buchhaltung.

  3. Bondrucker werden doppelt belegt

    Ein Bondrucker an der Tablet-Halterung, einer an der Kasse, je nach Setup noch ein dritter. Das Personal muss wissen, welcher Drucker für welche Bestellung zuständig ist. Fehler sind die Folge der Komplexität, nicht des Personals.

Ein Bestell-Weg für alles

Die Lösung: ein Kassensystem, alle Plattformen

Die drei Hauptportale plus der eigene Webshop laufen über eine Kasse. Bestellungen kommen im selben Bonformat aus demselben Drucker.

Was in DailyOrder POS hineinläuftWas aus ihr herauskommt
LieferandoBondrucker und Küche
WoltFahrerterminal
Uber EatsFranchise-Dashboard
Google-Business-EintragDATEV-Export
Eigener Webshop und eigene AppEin Tagesabschluss über alle Kanäle

Die Plattform-Verträge bleiben bestehen. Provisionen verhandelt das Restaurant weiter direkt mit Lieferando, Wolt und Uber Eats. Was sich ändert, ist der technische Bestell-Weg, nicht das Geschäftsverhältnis zur Plattform.

Vom Erstgespräch bis Go-Live

In vier Schritten zum gebündelten Setup

Von der Vertragsunterschrift bis zur Live-Schaltung sind 2 bis 3 Wochen realistisch. Bei Multi-Filial-Systemen kann es länger dauern, weil umfangreichere Systeme zu migrieren sind. Die Reihenfolge ist erprobt.

  1. Beratungsgespräch am Tisch mit einem Tablet

    Bestandsaufnahme

    Im kostenlosen Erstgespräch nehmen wir auf, welche Plattformen aktuell laufen, wie die Speisekarte gepflegt wird und welche Hardware schon im Restaurant steht. Daraus entsteht ein konkreter Anbindungs-Plan.

  2. Gastraum mit Theke und Kassenbereich

    Kasse parallel einrichten

    Wir unterstützen Sie bei der Einrichtung von DailyOrder POS und konfigurieren sie parallel zum bestehenden System. Speisekarte, Liefergebiete, Steuersätze und Bondrucker werden eingerichtet. Die bisherige Kasse bleibt aktiv, bis der Wechsel sauber durchgeführt ist.

  3. Hand mit Smartphone und geöffneter Bestell-App

    Plattformen freischalten

    Die Schnittstellen zu Lieferando, Wolt und Uber Eats werden freigeschaltet. Das Restaurant erteilt die nötigen Freigaben in den Partner-Portalen. Die Plattform-Verträge laufen weiter.

  4. Restaurantküche während der Zubereitung

    Live-Schaltung

    Vor dem Go-Live werden Test-Bestellungen über jede Plattform ausgelöst. Bondrucker, Fahrerterminal und Reporting werden geprüft. Erst wenn alle Kanäle sauber laufen, werden die Tablets der Plattform-Apps abgeschaltet.

Nach dem Go-Live landen Bestellungen aus allen Kanälen auf einem Bondrucker. Ein Reporting konsolidiert die Tageszahlen, Plattform-Provisionen werden separat ausgewiesen. Die Tablets können in den Schrank.

Der direkte Vergleich

Mit Schnittstelle gegen Tablet-Stapel

Vier Unterschiede zwischen dem typischen Plattform-Tablet-Setup und einer gebündelten Anbindung. Der Vergleich gilt für Restaurants, die alle drei Hauptportale plus eigenen Webshop bedienen.

KriteriumTablet-Stapel (Standard)Gebündelt über DailyOrder
BondruckJe Plattform ein eigener Drucker oder Drucker-TauschEin Bondrucker, einheitliches Bonformat
Bestellannahme-LatenzPersonal muss erkennen, welches Tablet klingeltUnter 10 Sekunden vom Plattform-Eingang bis zum Bondruck
TagesabschlussDrei Plattform-Exports plus Kassenbons konsolidierenEin Report mit Plattform-Aufschlüsselung
Plattform-AusfallRestaurant erkennt den Ausfall meist erst über BeschwerdenStatus pro Schnittstelle sichtbar, Re-Connect automatisch

Die Schnittstellen im Detail

Drei Plattformen, ein Setup

Welche Plattformen Frischergehts.net konkret an DailyOrder POS anbindet und was bei jeder Schnittstelle abgedeckt wird.

Lieferando

Marktführer Just Eat Takeaway in Deutschland

  • Bestellannahme direkt in DailyOrder POS
  • Auto-Bestätigung mit Liefer- oder Abholzeit
  • Vertrag und Provisionen laufen direkt mit Lieferando

Grenze: Die Provision liegt aktuell bei 13 bis 14 % bei Eigenlieferung und bei 25 bis 30 % bei Plattform-Lieferung. Bewertungen bleiben bei Lieferando und sind nicht in die eigene Webshop-Bewertungssammlung übertragbar.

Wolt

Skandinavischer Anbieter, in vielen Städten Deutschlands aktiv

  • Bestellungen landen im gleichen Bonformat wie Lieferando
  • Fahrer-Status und Lieferzeit aus dem Wolt-Backend übernommen
  • Der eigene Wolt-Vertrag bleibt bestehen

Grenze: Wolt ist regional noch nicht flächendeckend in Deutschland aktiv. Wer in einem nicht abgedeckten Liefergebiet sitzt, kann die Anbindung erst nutzen, sobald Wolt vor Ort verfügbar ist.

Uber Eats

Globaler Anbieter mit Schwerpunkt in urbanen Gebieten

  • Anbindung an die DailyOrder-Bestellannahme
  • Reporting fließt in den konsolidierten Tagesabschluss
  • Den Plattform-Vertrag verhandeln Sie direkt mit Uber Eats

Grenze: Die Provisionen sind je nach Stadt und Verhandlungsstand spürbar höher als bei Lieferando. Wer Uber Eats nutzt, sollte den Beitrag im Marketing-Mix bewusst kalkulieren.

Fairness-Hinweis zu unserer Anbindung: Die hier beschriebene Bündelung funktioniert nur in Kombination mit DailyOrder POS. Wer ein anderes Kassensystem nutzt, kann die Schnittstellen nicht als eigenständigen Connector buchen. In manchen Fällen prüfen wir die Anbindung an ein Bestandssystem individuell, in den meisten Fällen ist der Wechsel auf DailyOrder Teil des Setups.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Plattform-Anbindung

Setup und Onboarding

Wie lange dauert die Anbindung der Lieferportale?

Die technische Anbindung von Lieferando, Wolt und Uber Eats läuft parallel zum normalen DailyOrder-Onboarding. Insgesamt sind 2 bis 3 Wochen zwischen Vertragsunterschrift und Live-Schaltung realistisch, bei Multi-Filial-Systemen kann es länger dauern. Wenn alle drei Plattform-Konten aktiv und die Speisekarte gepflegt sind, geht der eigentliche Switch innerhalb eines Tages.

Was passiert mit meinen bestehenden Lieferando-Bewertungen, wenn ich auf die Anbindung umsteige?

Die Bewertungen bleiben bei der jeweiligen Plattform und sind nicht übertragbar. Der Vertrag mit Lieferando, Wolt oder Uber Eats läuft weiter, Frischergehts.net ändert nur den technischen Bestell-Weg. Restaurant-Profil und Bewertungs-Historie bleiben unangetastet.

Kann ich einzelne Plattformen freischalten oder muss ich alle drei nehmen?

Jede Plattform-Anbindung ist einzeln aktivierbar. Wer nur Lieferando und Wolt nutzt, schaltet auch nur diese beiden frei. Uber Eats lässt sich später ergänzen, wenn der Bedarf entsteht.

Verträge und Kosten

Brauche ich für jede Plattform einen eigenen Vertrag?

Ja, die Verträge mit Lieferando, Wolt und Uber Eats schließt das Restaurant direkt mit den jeweiligen Plattformen. Frischergehts.net ersetzt nicht die Plattform, sondern bündelt die Bestell-Ströme über DailyOrder POS. Provisionen und Konditionen verhandeln Sie direkt mit dem jeweiligen Anbieter.

Was kostet die Plattform-Anbindung bei Frischergehts.net?

Die Anbindung ist Teil der DailyOrder-Pakete. Die konkrete Monatspauschale richtet sich nach Funktionsumfang, Plattform-Anzahl und Standort-Anzahl und wird im unverbindlichen Erstgespräch genannt. Plattform-Provisionen kommen weiter direkt vom jeweiligen Anbieter, Frischergehts.net reicht nichts durch.

Technik und Betrieb

Wie kommen die Bestellungen aus den Plattformen in die Küche?

Direkt auf den Bondrucker in der Küche oder in DailyOrder POS. Egal ob die Bestellung über Lieferando, Wolt, Uber Eats oder den eigenen Webshop kommt, sie läuft denselben Weg und wird im selben Bonformat ausgedruckt. Vergessene Bestellungen aus übersehenen Tablets entfallen.

Was passiert, wenn eine Plattform vorübergehend ausfällt?

Plattform-Ausfälle betreffen nur die jeweilige Anbindung. Die anderen Plattformen und der eigene Webshop laufen weiter. DailyOrder POS zeigt den Status pro Schnittstelle an, und sobald eine Verbindung wieder steht, kommen die Bestellungen normal durch.

Plattform-Setup für Ihr
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Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, welche Plattformen bei Ihnen laufen, welche Hardware schon steht und wie der Bestell-Weg danach aussieht.

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Zuletzt aktualisiert: Juni 2026

Stefan Misiak, Geschäftsführer und Inhaber von Frischergehts.net

Stefan Misiak
Geschäftsführer und Inhaber, Frischergehts.net